Das Schützenfest in Anderten macht wieder einmal deutlich, welchen Stellenwert das Ehrenamt in unserer Gesellschaft hat.
Das Schüt­zen­fest in Ander­ten macht wie­der ein­mal deut­lich, wel­chen Stel­len­wert das Ehren­amt in unse­rer Gesell­schaft hat.

Von den Holgers dieser Welt…

Was wären unsere Dör­fer und Städte ohne Ehren­amt? – Ziem­lich öd und leer. Da bin ich mir sehr sicher.
Was ein Dorf zusam­men­hält, hat mir das Schüt­zen­fest in Ander­ten an die­sem Wochen­ende ein­mal mehr deut­lich vor Augen geführt. Der Prot­ago­nist, an dem ich das fest­ma­che: Hol­ger Oest­mann!

Hol­ger, der sich 37 Jahre (!!!) im Vor­stand des Schüt­zen­ver­eins enga­giert hat. Erst als Jugend­wart, dann als Schatz­meis­ter und schließ­lich als Vor­sit­zen­der.

Was er erreicht hat? Beim Schüt­zen­fest ist min­des­tens das halbe Dorf dabei – mit Lust und Laune trotz der brül­len­den Hitze! So geht Zusam­men­halt!

Schön für Hol­ger, dass allen bewusst ist, was sie an ihm haben. Allen Dank haben die Anderter:innen in das T‑Shirt flie­ßen las­sen, das er für den Rest des Tages mit Stolz getra­gen hat.

Nun sind die Hol­gers die­ser Welt nur begrenzt ver­füg­bar. Es wird nicht ein­fa­cher, Vor­stands­pos­ten in den Ver­ei­nen zu beset­zen. Ein Pro­blem, an dem viele Gemein­schaf­ten labo­rie­ren.

Und hier kom­men wir zu einer Sache, die ich mir auf die Fahne geschrie­ben habe, sollte ich Land­rat wer­den: Dem Ehren­amt mehr Hilfe anbie­ten!

Brau­chen Ver­eine, die an ihre Gren­zen sto­ßen, viel­leicht haupt­amt­li­che Struk­tu­ren zur Unter­stüt­zung? Damit das Leben in unse­ren Städ­ten und Dör­fern nicht öd und leer ist, son­dern wei­ter von Zusam­men­halt und Gemein­schaft geprägt wird!

PS: Mein Dank gilt auch Ander­tens Feu­er­wehr, die allen Fei­ern­den (auch mir) mit Sprüh­re­gen will­kom­mene Abküh­lung beschert hat! Auch so geht Ehren­amt!