Über mich

Impuls­ge­ber, Küm­me­rer, Bera­ter, Dienst­leis­ter
All das will ich für Sie sein, wenn Sie mich bei den Kom­mu­nal­wah­len am 13. Sep­tem­ber 2026 zum Land­rat wäh­len. Ich möchte Ver­ant­wor­tung dafür über­neh­men, dass es im Land­kreis nicht nur irgend­wie so eben läuft, son­dern dass es gut läuft! Stan­dards hal­ten, wo die Qua­li­tät schon hoch ist – Stan­dards dort heben, wo es viel­leicht noch nicht so opti­mal läuft.
Doch wofür ist ein Land­rat über­haupt zustän­dig? Was geht des­sen Arbeit Sie per­sön­lich eigent­lich an? Was will ich in unse­rem schö­nen Land­kreis Nienburg/Weser anpa­cken – und wie will ich das tun? All das möchte ich Ihnen auf die­ser Seite erzäh­len.
Ihnen fehlt etwas? Spre­chen Sie mich an!

Wer ich bin:

Mar­tin Franke, 59 Jahre, ver­hei­ra­tet, eine erwach­sene Toch­ter. Ich wohne in Reh­burg – und das bei­nahe mein gan­zes Leben lang. Beruf­lich habe ich das Ver­wal­tungs­hand­werk von der Pike auf gelernt – mit bald 40 Jah­ren Berufs­er­fah­rung bei der Stadt Reh­burg-Loc­cum. Seit 2012 wirke ich dort als par­tei­lo­ser Bür­ger­meis­ter.
Mehr über mich, mei­nen Wer­de­gang und mei­nen Stimm­bruch…

Was ich kenne und was ich kann:

Ich kann Ver­wal­tung!
Als Bür­ger­meis­ter Reh­burg-Loc­cums trage ich Ver­ant­wor­tung für weit mehr als 200 Mit­ar­bei­tende – von den Sach­be­ar­bei­ten­den im Rat­haus bis zu den Mit­ar­bei­ten­den in Kitas, Bädern oder im Jugend­zen­trum.
Ich spiele im Team!
Nie­mand kann alles allein! Des­halb arbeite ich mit dem Team in der Ver­wal­tung genauso eng und ver­trau­ens­voll zusam­men, wie mit den poli­ti­schen Vertreter:innen. Ich bin kri­tik­fä­hig, lern­wil­lig und gebe mich nicht mit der erst­bes­ten Lösung zufrie­den – immer mit dem Ziel, das best­mög­li­che Ergeb­nis zu errei­chen! Ich bin unei­tel, was die „Inan­spruch­nahme“ von Erfol­gen angeht, über­nehme aber Ver­ant­wor­tung, wenn es mal nicht so geklappt hat, wie geplant.
Ich liebe Inno­va­tion!
Ich bringe eigene Impulse ein! Her­aus­for­dernde Zei­ten erfor­dern krea­tive Lösun­gen. Ein „Das haben wir schon immer so gemacht“ hin­ter­frage ich. Ich sehe, was gut läuft – vor allem aber, was nicht so gut läuft. Das will ich bes­ser machen!
Ich habe Erfah­rung in der Kom­mu­nal­po­li­tik!
Die Zusam­men­ar­beit mit ehren­amt­li­chen Kommunalpolitiker:innen in den jewei­li­gen Gre­mien, der Aus­tausch, die Bera­tung, die Vor­be­rei­tung und die Umset­zung von Beschlüs­sen, sind seit lan­gem wesent­li­che Auf­ga­ben für mich – und die nehme ich mit gro­ßer Freude wahr. Gemein­sam Dinge umzu­set­zen und Ziele zu errei­chen – das begeis­tert mich auch nach so vie­len Jah­ren im Amt immer wie­der aufs Neue!
Par­tei­un­ab­hän­gig­keit ist mir dabei immer wich­tig gewe­sen – um mit allen demo­kra­ti­schen Kräf­ten unein­ge­schränkt zusam­men­ar­bei­ten und jen­seits von Par­tei­po­li­tik im Sinne der Bürger:innen unab­hän­gi­ger agie­ren zu kön­nen.
Ich pflege die „offene Tür“!
Sie, die Bürger:innen unse­res Land­krei­ses, haben Fra­gen an mich? Sie wol­len sich beschwe­ren, auch mal loben, haben Ideen, die Sie vor­tra­gen möch­ten? Rehburg-Loccumer:innen wis­sen, dass der Weg zu mir kurz ist. So will ich es auch als Ihr Land­rat hand­ha­ben!

Was ich als Landrat anpacken will:

Mehr Gestal­tung­s­piel­raum für Land­kreis und Kom­mu­nen!
Der weit über­wie­gende Teil der Auf­ga­ben eines Land­krei­ses zählt zu den gesetz­li­chen Pflicht­auf­ga­ben. Wuss­ten Sie, dass aktu­ell mehr als 95% der Haus­halts­mit­tel, die im Laufe eines Jah­res aus­ge­ge­ben wer­den, dadurch zweck­ge­bun­den sind? Weni­ger als 5% kön­nen Kreis­tag und Ver­wal­tung für frei­wil­lige Auf­ga­ben ein­set­zen. In den Gemein­den ist die Quote gering­fü­gig bes­ser – Ten­denz sin­kend!
Da möchte ich anset­zen und Arbeit, die ich als Bür­ger­meis­ter begon­nen habe, als Land­rat fort­set­zen. Pro­zesse im Schul­ter­schluss mit den Gemein­den ana­ly­sie­ren, sie wo mög­lich zu syn­chro­ni­sie­ren, zu digi­ta­li­sie­ren und durch Stan­dar­di­sie­rung Effi­zi­enz­ge­winne gene­rie­ren. Koope­ra­tio­nen anstre­ben, um bes­sere Ergeb­nisse zu erzie­len und das am bes­ten mit weni­ger Auf­wand. Alles mit dem über­ge­ord­ne­ten Ziel, per­so­nelle und finan­zi­elle Frei­räume zu erschlie­ßen, um in unse­rem Land­kreis auch in Zukunft Dinge anbie­ten zu kön­nen, die das Leben hier so schön machen – von Kul­tur über Sport und Frei­zeit bis hin zu beson­de­ren Bil­dungs­an­ge­bo­ten.
Hal­tung zei­gen!
In Zei­ten, in denen die Demo­kra­tie unter Druck gerät und destruk­tive Kräfte stär­ke­ren Zulauf bekom­men, will ich für die Demo­kra­tie ein­ste­hen und zei­gen, dass sie, trotz aller oft berech­tig­ter Kri­tik, die beste aller Staats­for­men ist. Sie aktiv zu ver­tei­di­gen und sie kon­struk­tiv zu ent­wi­ckeln, ist mir ein Her­zens­an­lie­gen. Unser Grund­ge­setz ist für mich das Maß aller Dinge! Mir ist es wich­tig, dass wir in unse­rem Land­kreis respekt­voll mit­ein­an­der umge­hen. Strei­ten in der Sache? Ja, klar, aber bitte Werte basiert. Men­schen­würde, Frei­heit, Gerech­tig­keit und Zusam­men­halt sol­len unser Leben bestim­men. Viel­falt ist für uns auf dem Land eine echte Berei­che­rung. Daran will ich mit­ar­bei­ten und dafür trete ich offen­siv ein!
Ein „Kreuz ohne Haken – für Viel­falt!“ steht an mei­nem Grund­stück. Im Reh­burg-Loc­cu­mer Bünd­nis für Demo­kra­tie und Viel­falt bin ich als Pri­vat­per­son aus Über­zeu­gung Mit­glied.
Mehr Unter­stüt­zung fürs Ehren­amt!
Ehren­amt wird groß geschrie­ben in unse­rem Land­kreis – und ich ziehe vor allen enga­gier­ten Frei­wil­li­gen den Hut! Ganz klar: Ohne sie geht es nicht! Aber das Ehren­amt gerät zuneh­mend an seine Gren­zen. Die nega­tive demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung und ver­än­derte Lebens­ent­würfe set­zen dem Ehren­amt zu – dage­gen kön­nen wir nichts machen. Aber wir kön­nen viel­leicht dabei unter­stüt­zen, beson­ders ver­ant­wort­li­che Posi­tio­nen wie den Ver­eins­vor­sitz oder Schatzmeister:in leich­ter zu beset­zen, indem bei­spiels­weise durch haupt­amt­li­che Struk­tu­ren Haf­tungs­ri­si­ken mini­miert wer­den. Dort will ich anset­zen!
Mehr Mobi­li­tät bei uns auf dem Land!
„Auf dem Land musst du ein Auto haben, um mobil zu sein.“ Die­ser Satz ent­hält lei­der immer noch viel Wahr­heit. Wer auf ande­ren Wegen von A nach B – und wie­der zurück – kom­men möchte, braucht man­ches Mal eine gewisse Lei­dens­fä­hig­keit.
Daran will ich dre­hen. Nicht mit dem einen ulti­ma­ti­ven Rezept, das gibt es nicht. Aber es gibt um uns herum zahl­rei­che Bei­spiele wie man den klas­si­schen ÖPNV mit fle­xi­ble­ren Bedien­for­men ergän­zen kann. Ob Ruf­busse, Bür­ger­busse oder Anruf­sam­mel-Taxis, E‑Bike- oder Car­sha­ring – erfolg­reich umge­setzte Modelle gibt es land­auf, landab. Es wird nicht mehr lange dau­ern, dann wer­den auto­nom fah­rende Klein­fahr­zeuge ein­satz­be­reit sein. Was davon für den Land­kreis passt – heute schon oder viel­leicht auch erst mor­gen, danach möchte ich suchen und die rich­tige Lösung für den Land­kreis fin­den.
Und was noch?
Gesund­heits­ver­sor­gung, Bil­dung, Sozi­al­we­sen, Wirt­schafts­för­de­rung, Abfall­wirt­schaft, Bau­auf­sicht… oder irgend­ein ande­res Thema, das wir heute noch gar nicht ken­nen.
Die Amts­zeit der Landrätin/des Land­ra­tes beträgt 8 Jahre. Wer kann heute schon sagen, wel­che Her­aus­for­de­run­gen in die­ser Zeit noch auf uns zukom­men wer­den? In die Zukunft konn­ten wir noch nie schauen. In unse­rer schnell­le­bi­gen Zeit, in der gefühlt alle paar Tage eine neue große Auf­gabe auf uns zukommt, geht das schon gar nicht mehr. Des­halb ist es wich­tig, das man Metho­dik und Instru­men­ta­rium beherrscht, neuen Her­aus­for­de­run­gen zu begeg­nen und Ihnen bes­ten­falls pro­ak­tiv ent­ge­gen­zu­tre­ten. Diese Fähig­kei­ten habe ich mir in über 14 Jah­ren als Bür­ger­meis­ter erwor­ben. Der Blick nach vorne ist meine Per­spek­tive!

Welches Thema treibt Sie um? Was brennt Ihnen unter den Nägeln?

Stel­len Sie mir Fra­gen!
Schrei­ben Sie mir eine E‑Mail oder per Whats­App. Rufen Sie mich an oder fra­gen mich per­sön­lich. Geben Sie mir zu den­ken! Damit Sie mich und ich Sie noch bes­ser ken­nen­lerne und wir gemein­sam das Beste für die­sen Land­kreis tun kön­nen.

Mein Lebensweg

1966
… in der Kreis­stadt Nien­burg gebo­ren. Meine Mut­ter hat sich auch als Kin­der­gärt­ne­rin (Ja, so hieß das damals!) um mich und mei­nen Bru­der geküm­mert. Mein Vater arbei­tete als Kraft­fah­rer. Große Sprünge waren nicht drin, eine kleine Woh­nung, nur alle paar Jahre mal ein kur­zer Urlaub – aber es hat uns an nichts geman­gelt und es war eine tolle Kind­heit! So habe ich auch früh gelernt, dass ich mich anstren­gen muss, wenn ich vor­an­kom­men will. Mein Taschen­geld habe ich mir schon früh mit Zei­tung­aus­tra­gen auf­ge­bes­sert.
1973
… zog ich mit Schul­tüte in Reh­burgs Mit­tel­punkt­schule (heu­tige Grund­schule) ein. Aller­dings nur für ein Jahr. Die Schule platzte aus allen Näh­ten und meine Klasse wich in eine Außen­stelle nach Bad Reh­burg aus.
In Loc­cums Ori­en­tie­rungs­stufe ver­bannte mich mein Musik­leh­rer oft auf den Flur, da ich beim Sin­gen kei­nen Ton traf und ich mich außer­dem mit dem Stimm­bruch plagte. Was er als Strafe ansah, nahm ich aber ganz gelas­sen hin.
Ein pas­sa­bler Sän­ger bin ich bis heute nicht, wes­we­gen ich mich übli­cher­weise mit lei­sem Gemur­mel begnüge. Doch Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel: Für AC/CDs „High­way to Hell“ und die HSV-Hymne werde auch ich laut.
1974
… wurde ich stol­zes Mit­glied der E‑Jugend des RSV Reh­burg. Der erste Ball­kon­takt im ers­ten Punkt­spiel, bei dem mein Trai­ner mich von der Bank holte, war wenig ver­hei­ßungs­voll: Den Ball, der auf mich zuflog, wehrte ich mit der Hand ab. Straf­stoß. Ein Tor für die geg­ne­ri­sche Mann­schaft… Mit der Zeit wurde es leid­lich bes­ser und ich durfte mit dem RSV sogar einige Jahre Bezirks­liga-Luft schnup­pern. Erst 34 Jahre spä­ter habe ich die Stol­len­schuhe an den Nagel gehängt und fröne mei­nem Lieb­lings­sport seit­dem nur noch im Sta­dion oder vor dem Bild­schirm.
1979
… gehörte ich zum ers­ten Jahr­gang von Stol­zen­aus damals neuem Gym­na­sium. Das Kol­le­gium bestand aus sage und schreibe 5 (!) Leh­rern. Die Aus­stat­tung der Schule ver­voll­stän­digte sich erst nach und nach. Die Welt (und die rie­sige, wei­test­ge­hend leere Schule) gehör­ten uns!
Team­play spielte in so einer Situa­tion eine große Rolle: in der Schü­ler­ver­tre­tung, als Mit­glied der Volleyball‑, Hand­ball- und Fuß­ball­schul­mann­schaf­ten oder als Redak­ti­ons­mit­glied unse­rer Schü­ler­zei­tung „Mon­okel“ habe ich mich gerne ein­ge­bracht.
1986
… nutzte ich den freien Tag zwi­schen zwei Abitur-Prü­fun­gen für eine Bewer­bung im Reh­burg-Loc­cu­mer Rat­haus. Mehr zufäl­lig und um mich in sol­chen Gesprä­chen zu üben. Was ich nicht erwar­tet hatte: Es lief über­aus erfolg­reich und ich bekam die Zusage, am 1. August die Aus­bil­dung zu begin­nen. Drei Jahre spä­ter war ich frisch­ge­ba­cken­der Diplom-Ver­wal­tungs­wirt.
1992
… stand ich vor der Frage: Wehr- oder Zivil­dienst. Sozia­li­siert unter dem Ein­druck des NATO-Dop­pel­be­schlus­ses und der sich anschlie­ßen­den Nach­rüs­tungs­de­batte in Deutsch­land stand für mich schon lange zuvor fest, dass der Zivil­dienst die rich­tige Ant­wort ist. So ver­ließ ich das Rat­haus für 15 Monate, kam zum Arbei­ter-Sama­ri­ter-Bund in mei­ner Hei­mat­stadt und wurde Ret­tungs­hel­fer. Für mich war es eine sehr lehr­rei­che und des­halb wert­volle Zeit, aus der ich wesent­lich mehr für mein Leben mit­ge­nom­men habe als nur das Wis­sen um die sta­bile Sei­ten­lage.
1998
… kam das ganz große Glück zu mir: Meine Toch­ter Mia wurde gebo­ren! Mia hat mein Leben nach­hal­tig ver­än­dert und geprägt. Vom schlum­mern­den Baby bis zur jun­gen Frau, die selbst längst flügge gewor­den ist und auf eige­nen Bei­nen steht.
1999
… begann ich mein berufs­be­glei­ten­des Stu­dium zum Ver­wal­tungs­be­triebs­wirt. Nach Jah­ren, in denen ich in vie­len Fach­be­rei­chen des Rat­hau­ses gear­bei­tet hatte, wollte ich mehr Ver­ant­wor­tung über­neh­men – wobei mir das Stu­dium hel­fen sollte. 2001 hielt ich die Urkunde zum Diplom-Ver­wal­tungs­be­triebs­wirt in den Hän­den.
2011
… ent­schied ich mich, meine Kom­pe­ten­zen und meine Erfah­rung in die Waag­schale zu wer­fen und kan­di­dierte für das Amt des Bür­ger­meis­ters in Reh­burg-Loc­cum. Mein Wahl­kampf erleich­terte mich einige Kilo­gramm Kör­per­ge­wicht – weil ich meine Stadt und die Men­schen darin noch bes­ser ken­nen­ler­nen wollte und an jede ein­zelne Haus­tür radelte.
2012
… Anfang 2012 erfolgte meine Ver­ei­di­gung zum Haupt­ver­wal­tungs­be­am­ten. Seit­dem leite ich die Ver­wal­tung Reh­burg-Loc­cums und bin Mit­glied im Rat der Stadt.
„Für ’s Ganze, nicht für Dich tritt ein, so wird des Ortes Wohl gedei­hen“, steht auf einem Bal­ken in Reh­burgs his­to­ri­schem Bür­ger­saal. Die­sen Spruch habe ich seit­dem bei vie­len Gele­gen­hei­ten zitiert und er lei­tet mein Han­deln bis heute.
2012
… ist auch pri­vat für mich ein beson­de­res Jahr, denn im April haben meine Frau Andrea und ich gehei­ra­tet! Weil sie als selbst­stän­dige Fri­seur­meis­te­rin einen Betrieb in Bad Harz­burg führt, leben wir in einer Fern­be­zie­hung – für uns ein Erfolgs­mo­dell!
2019
… haben die Bürger:innen mei­ner Hei­mat­kom­mune mich erneut mehr­heit­lich zum Bür­ger­meis­ter Reh­burg-Loc­cums gewählt. Mit dem groß­ar­ti­gen Team der Stadt­ver­wal­tung und in kon­struk­ti­ver Zusam­men­ar­beit mit dem Rat ist uns von 2012 bis heute vie­les gelun­gen.
So bin ich froh und glück­lich, dass wir selbst in her­aus­for­dernds­ten Zei­ten nahezu jedem Krip­pen- und Kita-Kind den Wunsch­platz anbie­ten konn­ten.
Die för­dernde Ver­zah­nung von Krippe, Kita und Grund­schule haben wir mit dem inno­va­ti­ven Modell des Bil­dungs­hau­ses ver­bes­sert – ein Pro­zess, in dem auch Bürger:innenbeteiligung eine maß­geb­li­che Rolle spielte und für den wir mit dem Deut­schen KiTa-Preis aus­ge­stat­tet wur­den.
Gebaut haben wir eini­ges! – Immer mit leich­ten Bauch­schmer­zen, weil die Finan­zie­rung her­aus­for­dernd war. Mit Blick auf das Mach­bare und unter krea­ti­ver Aus­schöp­fung vie­ler För­der­mög­lich­kei­ten ist es uns den­noch gelun­gen, Vor­ha­ben wie z.B. Reh­burgs Orts­kern­sa­nie­rung und die neue Sport­halle umzu­set­zen, Loc­cums Kita zu erwei­tern, den Markt­platz umzu­ge­stal­ten und in Winz­lar ein neues Feu­er­wehr­haus zu errich­ten. Neu­land haben wir betre­ten mit der Rekom­mu­na­li­sie­rung von Strom- und Gas­net­zen in der Stadt und der Errich­tung eines Faul­tur­mes zur nach­hal­ti­gen Ener­gie­ge­win­nung neben der Klär­an­lage. Inves­ti­tio­nen, die der Stadt etwas mehr Finanz­spiel­raum ver­schafft haben.
Wir haben eine klare stra­te­gi­sche Aus­rich­tung auf den Aus­bau unse­rer Ange­bote im Tou­ris­mus- und Frei­zeit­be­reich gewählt und kon­se­quent umge­setzt. Gemein­sam mit dem Klos­ter Loc­cum und dem Land­kreis Nien­burg haben wir das Euro­päi­sche Kul­tur­erbe-Sie­gel für das Pro­jekt Cis­ter­s­capes ver­lie­hen bekom­men – als erst zweite Stätte in Nie­der­sach­sen und als eine von erst 67 Stät­ten euro­pa­weit. Und die Stadt Reh­burg-Loc­cum ist als erst achte Kom­mune in Nie­der­sach­sen als Kin­der­fe­ri­en­land-Ort aus­ge­zeich­net wor­den.
2025
… habe ich mich nach lan­gem inne­rem Kampf ent­schie­den, nicht mehr für eine dritte Amts­zeit in Reh­burg-Loc­cum zu kan­di­die­ren. Tat­säch­lich habe ich diese Ent­schei­dung nicht getrof­fen, weil mir die­ser Beruf kei­nen Spaß mehr macht. Es war ein­fach so, dass ich selbst­be­stimmt zu einem Zeit­punkt gehen wollte, frei nach dem Motto: „Man soll auf­hö­ren, wenn es am Schöns­ten ist!“
Mit dem Gedan­ken, für die ver­ant­wor­tungs­volle Posi­tion des Land­rats kan­di­die­ren zu wol­len, hatte ich zu der Zeit allen­falls im Spaß koket­tiert. Aller­dings wurde ich mehr­fach auf eine mög­li­che Kan­di­da­tur ange­spro­chen. Weil diese Anspra­chen von Men­schen kamen, die aus einer gewis­sen Innen­sicht her­aus die Arbeit eines Land­ra­tes beur­tei­len kön­nen, reifte diese Per­spek­tive zu einer ernst­haf­ten Option heran. Wäh­rend einer über 180 km lan­gen Allein­wan­de­rung durch das wun­der­schöne Alt­mühl­tal habe ich dann gemerkt, dass mein Herz und mein Bauch schon längst die Ent­schei­dung getrof­fen hat­ten, kan­di­die­ren zu wol­len. Gesprä­che mit mei­ner Frau und ande­ren Men­schen, deren Rat mir wich­tig ist, run­de­ten das Bild ab und es stand fest:
Ich möchte Land­rat in mei­nem Hei­mat­land­kreis Nien­burg wer­den!