Mobilitätskonzepte fürs Land: das Forschungsprojekt NeMo.bil bietet interessante Ansätze.
Mobi­li­täts­kon­zepte fürs Land: das For­schungs­pro­jekt NeMo.bil bie­tet inter­es­sante Ansätze.

Mobilitätskonzept fürs Land?

Mehr Mobi­li­tät für uns Men­schen auf dem Land – ohne eige­nes Auto. Das ist ein Thema, dem ich mich schon län­ger ver­schrie­ben habe, und das ich vor­an­trei­ben will, wenn ich Land­rat werde. Wie wäre es mit auto­nom fah­ren­den Fahr­zeu­gen?
Ihr seht mich hier auf dem Test­ge­lände der Uni Pader­born bei der Abschluss­ver­an­stal­tung des Pro­jekts NeMo.bil – und es geht um nicht weni­ger, als die Mobi­li­tät auf dem Land zu revo­lu­tio­nie­ren.

Viel­leicht arg hoch gegrif­fen, aber es muss ja was pas­sie­ren, warum also nicht mutig sein?

Zwei starke Inno­va­tio­nen habe ich gese­hen:

Zum einen ein hand­li­ches Cab für bis zu vier Per­so­nen, das on demand bei uns durch den Land­kreis düsen könnte, um Men­schen von A nach B zu brin­gen – maxi­mal fle­xi­bel!

Das zweite Modell ist erheb­lich grö­ßer und bie­tet bis zu 15 Per­so­nen Platz. Denke ich an „meine“ Kom­mune Reh­burg-Loc­cum, so fällt mir sofort die Evan­ge­li­sche Aka­de­mie Loc­cum als poten­ti­el­ler Nut­zer ein. Deren Gäste rei­sen oft per Bahn an, aber die “letzte Meile” vom/zum Bahn­hof ist seit jeher eine Her­aus­for­de­rung. Um nur ein Bei­spiel für den sinn­haf­ten Ein­satz sol­cher Busse zu nen­nen, wei­tere gibt’s im Land­kreis zuhauf. ÖPNV in der Flä­che, der eine echte Alter­na­tive zum Auto wäre!

Ich war in bei­den Fahr­zeu­gen als Pas­sa­gier unter­wegs. Das war erst gewöh­nungs­be­dürf­tig – auch wenn auf der Test­stre­cke noch ein „Auf­pas­ser für alle Fälle“ dabei sein musste.

Die Fahr­ten haben aber auch das Gefühl “da geht was!” geweckt! Ich stehe mit NeMo.bil schon län­ger im Kon­takt und ver­folge das Pro­jekt. Jetzt wurde aus der Vision eine Per­spek­tive!

Und hat nicht jemand mal gesagt: “Die­ses Inter­net wird sich nie durch­set­zen?”

Mutig sein und sich mit Augen­maß etwas trauen – so sehe ich das!

Ich habe mich jeden­falls mit bei­den Unter­neh­men ver­ab­re­det, um kon­kre­ter zu wer­den, denn: Zukunft pas­siert nicht ein­fach so, man kann sie gestal­ten!