
Mobilitätskonzept fürs Land?
Vielleicht arg hoch gegriffen, aber es muss ja was passieren, warum also nicht mutig sein?
Zwei starke Innovationen habe ich gesehen:
Zum einen ein handliches Cab für bis zu vier Personen, das on demand bei uns durch den Landkreis düsen könnte, um Menschen von A nach B zu bringen – maximal flexibel!
Das zweite Modell ist erheblich größer und bietet bis zu 15 Personen Platz. Denke ich an „meine“ Kommune Rehburg-Loccum, so fällt mir sofort die Evangelische Akademie Loccum als potentieller Nutzer ein. Deren Gäste reisen oft per Bahn an, aber die “letzte Meile” vom/zum Bahnhof ist seit jeher eine Herausforderung. Um nur ein Beispiel für den sinnhaften Einsatz solcher Busse zu nennen, weitere gibt’s im Landkreis zuhauf. ÖPNV in der Fläche, der eine echte Alternative zum Auto wäre!
Ich war in beiden Fahrzeugen als Passagier unterwegs. Das war erst gewöhnungsbedürftig – auch wenn auf der Teststrecke noch ein „Aufpasser für alle Fälle“ dabei sein musste.
Die Fahrten haben aber auch das Gefühl “da geht was!” geweckt! Ich stehe mit NeMo.bil schon länger im Kontakt und verfolge das Projekt. Jetzt wurde aus der Vision eine Perspektive!
Und hat nicht jemand mal gesagt: “Dieses Internet wird sich nie durchsetzen?”
Mutig sein und sich mit Augenmaß etwas trauen – so sehe ich das!
Ich habe mich jedenfalls mit beiden Unternehmen verabredet, um konkreter zu werden, denn: Zukunft passiert nicht einfach so, man kann sie gestalten!