
Quantensprung und Co. in Stöckse
✅ Wie ist der Stand der Dinge beim Energiepark Stöckse, der mit Freiflächen-PV der Energiewende unter die Arme greifen soll?
✅ Wie geht es voran mit dem Wunsch nach einem Radweg an der Kreisstraße 4?
✅ Das ewige Thema des ÖPNV auf dem Land – weshalb die Samtgemeinde Steimbke und somit auch Stöckse die Hand gehoben haben, als der Landkreis nach Willigen für ein Pilotprojekt fragte.
✅ Formal-technisch wurde es außerdem, als wir über das Regionale Raumordnungsprogramm sprachen.
Was deutlich geworden ist: Stöckses Gemeinderat ist nicht bange, wenn es darum geht, Dinge anzupacken.
Stöckses Vorzeigeprojekte
Holger Spreen war es aber auch ein Anliegen, mir zu zeigen, wie mutig viele Einwohner:innen vorangehen:
✅ Das Vorzeigeprojekt in Stöckse ist sicherlich das Service-Center: 20 seniorengerechte Wohnungen, demnächst ein Tante Enso-Supermarkt und dazu noch die erste Arztpraxis, die es jemals in Stöckse gab. „Ein Quantensprung!“, sagte mein Gastgeber – angepackt von Menschen aus dem Dorf, von denen etliche die Verwirklichung mit einer Kapitaleinlage unterstützen. Nicht für die eigene Rendite, sondern um das Dorf voranzubringen.
✅ Ein ehemaliges Fußballfeld, das zum Hundeplatz umfunktioniert worden ist: Aus dem Vorstand des Vereins „Hundetreff am Stein“ haben uns Heiko Schwertfeger und Susanne Michels (natürlich mit tierischer Begleitung durch Hündin Cora) erwartet. Eigeninitiative und Durchhaltevermögen haben auch sie bewiesen. Mit tollem Ergebnis: Der Platz ist begehrt und hat ein Einzugsgebiet von rund 45 Kilometern. Ein gewisser Knackpunkt liegt noch im umgrenzenden Wald, den der Verein in sein Konzept einbezieht. Die temporär gefundene Lösung muss noch in eine dauerhafte überführt werden. Ansätze dazu haben wir schon diskutiert.
✅ Ihre Leidenschaft für Pferde, speziell für Isländer, leben Melissa und Julian Sander auf ihrem Gestüt Hestaholt in Stöckses Ortsteil Wenden aus. Auch sie wollten mir berichten und zeigen, was sie geschaffen haben, inklusive einiger Hürden, die sie nehmen mussten. Wie etwa den langen Weg zu einer Baugenehmigung. Ein Anliegen, das auch Holger Spreen an mich herantrug: Dafür Sorge zu tragen, dass privaten Investoren geholfen wird, statt zu riskieren, sie durch bürokratische Hürden auszubremsen.
Mein Eindruck: Sa-gen-haft, was in einem Dorf mit gerade mal gut 1.200 Einwohner:innen zustande gebracht werden kann! Künftige Zusammenarbeit wäre mir eine Freude und konstruktive Hinweise für die kommenden Aufgaben sind immer willkommen!