
Was treibt Schüler:innen um?
Tolle Gespräche, super organisiert. Gruppenweise kamen die Schüler:innen zu uns – und viele hatten sehr konkrete Themen im Gepäck. Wie etwa die drei jungen Frauen in der Ausbildung zur Erzieherin, die sich um ihre Zukunftsaussichten sorgten angesichts der Finanzknappheit der Kommunen und Landkreise. Wird künftig an der Erziehung gespart?
Da konnte ich sie beruhigen – frühkindliche Bildung bekommt eher einen höheren Stellenwert, als dass man an dieser Stelle sparen könnte! Sorge unbegründet, Sorge genommen.
Was ich festgestellt habe: Zwei der Themen, die ganz oben auf meiner Agenda stehen, haben auch Vorrang bei den jungen Leuten: Mobilität und Digitalisierung.
Als eine der Kerngruppen, die vom unzureichenden ÖPNV betroffen sind, ließen sich immer wieder Schüler:innen von mir erläutern, welche Ideen ich habe, um dieses insbesondere ländliche Problem zu verkleinern.
Beifall gab es außerdem für meine Ansätze, die Digitalisierung der Verwaltung voranzutreiben. Statt zeitraubenden Besuchen im Kreishaus das Smartphone zu zücken, um – meistens doch eher lästige – Verwaltungsvorgänge zu erledigen – das hatte für alle eine Menge für sich.
Und nun: Haben viele hoffentlich eine konkretere Vorstellung davon mitgenommen, wo sie ihre Kreuze am 13. September setzen wollen!