
So geht erfolgreiche Jugendarbeit!
Allein beim logistischen Aufwand dieses Zeltlagers kann einem schwindelig werden. Bei der schier unglaublichen Anzahl an Feuerwehrleuten, die bereit sind, sich mehr als eine Woche freizunehmen, um für die Jugendfeuerwehren da zu sein. Und auch bei allem, was dazu und drumherum gehört: Angefangen bei sportlichen und Feuerwehrwettkämpfen bis zur Bildungsarbeit, wenn beispielsweise demokratische Prozesse mit einem Jugendparlament angeschoben und Sozialkompetenzen auf die leichte Art vermittelt werden.
Disziplin?
Herrscht im Zeltlager. Die Alternative wäre vermutlich das blanke Chaos. Das bedeutet aber keineswegs, dass kein Blödsinn gemacht wird. Schließlich waren viele der Betreuenden früher selbst Teilnehmer:innen und erinnern sich gerne an das, was sie damals „angestellt“ haben.
Und wenn mal etwas nicht nach Plan läuft?
Unvorhergesehenes dazwischen kommt? Das herausragendste Beispiel dafür sind vermutlich die 180 Meter Starkstromkabel, die direkt vor der Eröffnung geklaut wurden. Die haben unsere Feuerwehren in Nullkommanix ersetzt. Das soll ihnen erst mal jemand nachmachen!
Nachmachen muss man es auch erst einmal Mario Hotze – 20 Jahre als Kreisjugendfeuerwehrwart! Dieses Zeltlager war das letzte unter seiner Regie. Und wir hatten alle feuchte Augen, als seine Töchter sich das Mikrofon griffen und sich beim „besten Papa“ bedankten – der sie nicht nur an die Feuerwehr herangeführt hat, sondern auch immer viel Zeit für sie hatte. Danke, Mario!