Sieger:innen beim Kreispokalfinale 2026 des Landkreises Nienburg in Marklohe.
Sieger:innen beim Kreis­po­kal­fi­nale 2026 des Land­krei­ses Nien­burg in Mark­lohe.

Kreispokalfinaltag in Marklohe

Kreis­po­kal­fi­nal­tag! Der Tag in Mark­lohe war fast so etwas wie eine Zeit­reise für mich – auch wenn ich es selbst mit mei­ner Mann­schaft vom RSV Reh­burg nie in so ein Finale geschafft habe…
Umso mehr Respekt habe ich vor allen, die auf dem Spiel­feld bei som­mer­li­cher Hitze nicht nur durch­ge­hal­ten, son­dern auch – mal knall­hart, mal mit umso mehr Gefühl – den Ball getre­ten haben. Vor den vie­len Ehren­amt­li­chen im Hin­ter­grund, der per­fek­ten Orga­ni­sa­tion, dem gelun­ge­nen Rah­men­pro­gramm, den enga­gier­ten Spieler:innen und ganz spe­zi­ell vor den Kreis­vor­sit­zen­den Mar­kus Schenke und Tino Schild­knecht und der­en­Team.

Fach­sim­peln mit Weg­ge­fähr­ten von damals, als ich noch selbst aktiv war, mit denen, die ich neu ken­nen­ge­lernt habe und die heute näher dran sind am aktu­el­len Fuß­ball­ge­sche­hen im Land­kreis, mit Brat­wurst in der einen und einer Fla­sche alko­hol­freiem Bier in der ande­ren Hand – was für ein herr­li­cher Tag!

Glück­wunsch auch allen Gewinner:innen! Wobei ich nicht ver­heh­len kann, dass meine Freude über den Sieg von zwei Reh­burg-Loc­cu­mer Mann­schaf­ten beson­ders groß war: den der Damen der Spiel­ge­mein­schaft Loccum/Wasserstraße und jenen der Alt­her­ren Ü32 vom RSV Reh­burg. Mein blau-wei­ßes Herz hat arg gehüpft.

 

Sie fra­gen sich, was das mit mei­nem Wil­len zu tun hat, Land­rat zu wer­den? – Ziem­lich viel, denn genau sol­che Tage brin­gen die Men­schen in unse­rem Land­kreis durch ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment aufs Beste zusam­men!

Doch Ehren­amt braucht nicht nur aner­ken­nende Worte, son­dern auch sehr kon­krete Unter­stüt­zung. Struk­tu­ren auf Kreis­ebene zu ent­wi­ckeln, damit die­ses Ehren­amt Lust statt Frust bringt, sehe ich als eine mei­ner Auf­ga­ben an, wenn Sie mich im Sep­tem­ber wäh­len.

Und apro­pos: Sport ist gesund! Ver­su­chen Sie es doch auch ein­mal! 😉⚽


Unterwegs in Hoya bei der mobilen Gewerbeschau.
Unter­wegs in Hoya bei der mobi­len Gewer­be­schau.

Unterwegs in Hoya

Ein wenig weni­ger Regen hät­ten wir uns schon gewünscht auf unse­rer Fahr­rad­tour durch die Graf­schaft Hoya. Die hat sich uns aber auch ohne all­zu­viel Son­nen­strah­len bei der mobi­len Gewer­be­schau von vie­len guten Sei­ten gezeigt.
Was haben wir alles ken­nen­ge­lernt auf den 36 Kilo­me­tern! Vom Stahl- und Bau­fach­han­del Thies & Co. GmbH, bei dem der Dreh am Glücks­rad uns einen Biber beschert hat, über Island­pferde bis zur beein­dru­cken­den Stifts­kir­che in Bücken, von Kaf­fee und Snack in der Rös­te­rei Catu­cho bis zum SV Dud­den­hau­sen.

Was uns außer­dem in Erin­ne­rung bleibt:

Sven Wun­der, in des­sen Wun­der Werk­statt in Nien­burg wir uns Fahr­rä­der für den Tag gelie­hen hat­ten. Dem wir sie gegen Abend äußerst scham­haft in total ver­dreck­tem Zustand zurück­brach­ten. Und der völ­lig gelas­sen mit „Das sind eben Gebrauchs­ge­gen­stände.“ reagierte.

Das Land­gast­haus Hüne­cke in Nord­holz, das uns aus der Bre­douille half, weil wir nach dem lecke­ren Spar­gel­es­sen eine Tasche mit Schlüs­sel­bund, Porte­mon­naie und ande­ren not­wen­di­gen Klei­nig­kei­ten bei ihnen ver­ges­sen hat­ten – es aber erst an der nächs­ten Sta­tion bemerk­ten…

Seni­or­chef Die­ter Hüne­cke setzte sich auf unse­ren leicht ver­zwei­fel­ten Anruf hin ins Auto und brachte sie uns hin­ter­her! Ein gro­ßes Dan­ke­schön für die rie­sige Hilfs­be­reit­schaft! Das war eini­ges mehr als wir zu hof­fen gewagt hat­ten!

Und so: Haben wir den Tag in Hoya trotz durch­näss­ter Klei­dung in aller­bes­ter Erin­ne­rung! Im nächs­ten Jahr ver­su­chen wir es noch­mal – bei bes­se­rem Wet­ter!


Maifest in Uchte
Mai­fest in Uchte

“Was machen Sie hier eigentlich?”

„Was machen Sie hier eigent­lich?“ Diese Frage eines Vaters kam mir wie geru­fen, als ich beim Mai­fest auf Uch­tes Fla­nier­meile stand, um mit Besucher:innen ins Gespräch zu kom­men.
Ich stand am Stand des Uch­ter Orts­ver­eins der SPD, mit Blu­men­tüt­chen und Post­kar­ten in der Hand. Ähn­li­che Begrü­ßun­gen hatte der Vater zuvor schon an den Info-Stän­den von CDU und Bünd­nis 90/Die Grü­nen erlebt. Er fragte sich nun: „Was machen die hier?“

„Auf­merk­sam machen auf die Kom­mu­nal­wah­len“, war meine Ant­wort. Kom­mu­nal­wah­len? Davon hatte er noch gar nichts mit­be­kom­men. Und ließ sich bereit­wil­lig auf ein Gespräch mit mir ein…

Es war klasse in Uchte. Viele gute Gesprä­che, viele nette Men­schen, ein tol­les Fest, Enten­ren­nen und Son­nen­schein. Die Unter­hal­tung mit die­sem Mann hat sich mir aber beson­ders ein­ge­brannt. Weil sie mir so deut­lich vor Augen geführt hat, wie not­wen­dig das ist, was wir an sol­chen Tagen tun.

 

Man­chen mag es etwas merk­wür­dig vor­kom­men, wenn „wir Kandidat:innen“ mit Zet­teln in der Hand auf Sie zukom­men – oder auch mal eine Zeit­lang ein wenig ver­lo­ren aus­se­hen, wenn gerade nie­mand des Weges kommt. Man­chen erscheint das sogar lächer­lich.

Aber so lange es sol­che Begeg­nun­gen gibt, ist es selbst­ver­ständ­lich für uns, das zu tun und auf Sie zuzu­ge­hen! Ganz gleich, ob wir wie ich als par­tei­lo­ser Kan­di­dat oder als Bewerber:innen für eine der demo­kra­ti­schen Par­teien beim Mai­fest oder anderswo ste­hen.

 

Darum ste­hen wir hier:

✅ Damit Sie uns ken­nen­ler­nen kön­nen.

✅ Damit Sie sich eine Mei­nung bil­den. Über uns und über das, was wir für die­sen Land­kreis tun wol­len.

✅ Und damit Sie am 13. Sep­tem­ber mit dem guten Gefühl in die Wahl­ka­bine gehen, genau zu wis­sen, was Sie tun, wenn Sie ihre Kreuze set­zen.

Meine Bitte: Reden Sie mit uns! Und gehen wäh­len!

Und last but not least: Alles Gute auch für Yusuf Peh­li­van, der mit sei­ner Kfz- und Fahr­rad­werk­statt gerade nach Uchte umge­zo­gen ist!


Spaß im Festzelt - gemeinsam mit Judy Grothe und Marja-Liisa Völlers.
Spaß im Fest­zelt – gemein­sam mit Judy Gro­the und Marja-Liisa Völ­lers.

Schützenfest-Heimspiel in Winzlar

Die fünfte Jah­res­zeit hat begon­nen – es ist Schüt­zen­fest-Sai­son! Die ich für mich mit einem Heim­spiel in Winz­lar ein­läu­ten durfte.
Dank an Tanja und Ralf Maleike für die Ein­la­dung in ihr Rott!

Und Dank an alle Organisator:innen – allen voran Olaf und Anja Hog­refe, die einen gro­ßen Teil des Winz­la­rer Schüt­zen­fes­tes nicht erst seit Jah­ren, son­dern gefühlt seit Jahr­zehn­ten orga­ni­sie­ren!

Glück­wunsch außer­dem an Winz­lars neue König:innen!

Schön wars – im Rott und beim über­aus gut besuch­ten Kater­früh­stück im Fest­zelt. Die Stim­mung war präch­tig – und das nicht nur mit Judy Gro­the, die für meine Nach­folge als Bür­ger­meis­te­rin Reh­burg-Loc­cums kan­di­diert, und unse­rer SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Marja-Liisa Völ­lers hatte ich jede Menge Spaß!


Gemeinsam mit dem 1. Kreisrat Lutz Hoffmann und Abt Ralf Meister darf ich das Kulturerbe-Siegel enthüllen.
Gemein­sam mit dem 1. Kreis­rat Lutz Hoff­mann und Abt Ralf Meis­ter darf ich das Kul­tur­erbe-Sie­gel ent­hül­len.

Europäisches Kulturerbe-Siegel im Landkreis

Das Euro­päi­sche Kul­tur­erbe-Sie­gel ist im Klos­ter Loc­cum ange­kom­men! Im Klos­ter, in der Stadt Reh­burg-Loc­cum und im Land­kreis Nien­burg!
Als Bür­ger­meis­ter Reh­burg-Loc­cums bin ich seit Jah­ren an den Pla­nun­gen betei­ligt – und es ist mir ein ech­tes Her­zens­an­lie­gen gewor­den. Nun hoffe ich sehr, dass ich die­ses Pro­jekt als Land­rat wei­ter­hin beglei­ten darf…

🇪🇺 Drei Projektpartner:innen haben in unse­rem Land­kreis an einem Strang gezo­gen und mit viel Liebe, Sorg­falt, Krea­ti­vi­tät und auch mit man­chem Durch­hal­te­ver­mö­gen daran gear­bei­tet, diese sel­ten ver­lie­hene Aus­zeich­nung zu uns zu holen. Gemein­sam mit Abt Ralf Meis­ter und dem 1. Kreis­rat Lutz Hoff­mann durfte ich das Sie­gel ent­hül­len.

🇪🇺 Um was es geht: 17 Kom­mu­nen in fünf euro­päi­schen Län­dern haben sich zusam­men­ge­tan und erkun­det, wodurch ihre Land­schaf­ten von den Zis­ter­zi­en­ser-Mön­chen geprägt wur­den, die ein­mal in ihnen sie­del­ten.

🇪🇺 Erfolg­reich wur­den diese Mön­che unter ande­rem, weil sie trotz der gro­ßen Ent­fer­nun­gen, die sie trenn­ten, immer engen Kon­takt hiel­ten und von­ein­an­der lern­ten. Ein Netz­werk in Europa, das wun­der­bar vor­ge­macht hat, was Europa auch uns heut­zu­tage sein kann oder könnte!

🇪🇺 Davon wol­len wir ler­nen, das wol­len wir aus­bauen!

Das Ange­bot einer Füh­rung zu Gegen­wart und Geschichte auf Loc­cums Klei­nem Klos­ter­land­schafts­weg durch Hans-Georg Sie­vers haben meine Frau Andrea und ich danach gerne ange­nom­men – denn kaum einer kennt sich bes­ser aus mit den Wegen der Zis­ter­zi­en­ser.

Für das Pro­jekt ‚Cis­ter­s­capes con­nec­ting Europe‘ hat er einen ver­bin­den­den Weg auf alten Spu­ren aus­ge­ar­bei­tet, der bereits 6.500 Kilo­me­ter lang ist. Das sei aber noch lange nicht alles, ver­riet er uns… Auf hal­bem Weg sind wir Herrn Sie­vers aller­dings aus­ge­büxt. Wir woll­ten doch alle Stem­pel für die Ver­lo­sung des Klos­ters sam­meln.

Vie­len Dank an alle, die das Pro­jekt ermög­licht haben! Und an alle, die uns einen herr­li­chen Tag bescher­ten!


Vorbildlich: Steyerbergs Fernwärmeprojekt
Vor­bild­lich: Stey­er­bergs Fern­wär­me­pro­jekt

Vorbildlich: Steyerbergs Fernwärmeprojekt!

🌎 Think glo­bal, act local!
Wär­me­wende und Kli­ma­schutz – da kön­nen wir doch eh nichts machen???

Falsch! Ein her­vor­ra­gen­des Bei­spiel dafür, wie wir glo­bale Ver­ant­wor­tung lokal über­neh­men kön­nen, ist das Fern­wär­me­pro­jekt in Stey­er­berg.

Rund 450 Haus­halte wer­den aus rege­ne­ra­ti­ven Quel­len mit Wärme ver­sorgt – ver­läss­lich und wirt­schaft­lich und jedes Haus wird rich­tig warm!

Rie­sen­kom­pli­ment an die enga­gierte Truppe um Mas­ter­mind Jür­gen Weber!

 

Wir kön­nen das Pro­jekt nicht kopie­ren, aber uns dadurch inspi­rie­ren las­sen – auch und gerade im länd­li­chen Raum geht mehr bei der Ener­gie­wende und beim Kli­ma­schutz als wir manch­mal mei­nen.

Mutig sein!


Abschieds­runde mit Aus­blick

Als Bür­ger­meis­ter Reh­burg-Loc­cums hat meine Abschieds­runde begon­nen. Ein biss­chen Weh­mut paart sich mit dem Wunsch, als Land­rat vie­les neu erle­ben zu dür­fen.

Das letzte Mal… Meine Abschieds­runde als Bür­ger­meis­ter Reh­burg-Loc­cums hat zwar schon vor eini­gen Mona­ten begon­nen. Mit jeder wei­te­ren lieb­ge­wor­de­nen Ver­an­stal­tung wird mir aber deut­li­cher, dass ich in die­ser Funk­tion zum letz­ten Mal auf die­ser Bühne stehe, diese Gesprä­che führe, die­ses oder jenes aus­pro­biere.

Wie bei Reh­burg-Loc­cums Wirt­schafts­schau. Anre­gend ist es wie­der gewe­sen, viele neue Impulse habe ich mit­ge­nom­men, habe mich gefreut, dass man­ches unver­än­dert geblie­ben, ande­res noch ein biss­chen bes­ser gewor­den ist. Und habe es genos­sen, Men­schen zu begeg­nen, mit denen ich viele Weg­stre­cken gemein­sam gegan­gen bin, und andere ken­nen­zu­ler­nen, mit denen ich mir eine frucht­bare Zusam­men­ar­beit aus­ma­len kann.

Die Vor­zei­chen der Kom­mu­nal­wahl sind auch auf die­ser Wirt­schafts­schau deut­lich zutage getre­ten. „Lass Dich wäh­len!“ erschien als Auf­ruf auf dem Puz­zle, das Tüftler:innen am Stand der Stadt zusam­men­set­zen konn­ten. Und höher als mein „Turm der Demo­kra­tie“ sei kei­ner gewe­sen, ver­si­cherte mir das Demo­kra­tie-Bünd­nis. Fünf Stock­werke ragte er in die Höhe!

Den Ehr­geiz, der mich dort gepackt hat, will ich auch als Land­rat in meine Demo­kra­tie-Arbeit ein­flie­ßen las­sen. Ver­spro­chen!


Stadt­ge­flüs­ter bei Radio Mit­tel­we­ser

Was will ich errei­chen, wenn ich Land­rat bin? Dank an Egon Gar­ding von Radio Mit­tel­we­ser für die Ein­la­dung zum Inter­view und die Chance, meine Ziele vor­stel­len zu dür­fen!

Stadt­ge­flüs­ter nennt Radio Mit­tel­we­ser sein Inter­view-For­mat, in dem Men­schen aus dem Land­kreis zu Wort kom­men. Mich hat er als Land­rats­kan­di­da­ten ein­ge­la­den.

Hören Sie gerne hin­ein, um mehr über meine Vor­stel­lun­gen zu Füh­rungs­stil, Infra­struk­tur, Ehren­amt, Mobi­li­tät und von effi­zi­en­ten Ver­wal­tun­gen zu erfah­ren.

Zum Stadt­ge­flüs­ter kom­men Sie hier:

Das Inter­view habe ich am 16. Februar 2026 gege­ben.


Klei­ner Fin­ger für Viel­falt

Da gehe ich mit: Als Zei­chen für die Viel­falt unse­rer Gesell­schaft habe ich mir gerne einen win­zi­gen Regen­bo­gen lackie­ren las­sen.

Lackierte Nägel? Eigent­lich nicht mein Ding. Der Auf­for­de­rung „Reicht mir den klei­nen Fin­ger!“ bei der Wirt­schafts­schau in Reh­burg-Loc­cum habe ich mich aber nicht ent­zie­hen kön­nen. Und auch nicht wol­len!

So sehen Sie mich hier mit win­zi­gem Regen­bo­gen auf dem klei­nen Fin­ger. Schön lackiert auf dem Stand des Bünd­nis­ses für Demo­kra­tie und Viel­falt der Stadt. Den zwei­ten bun­ten Nagel reckt meine Frau in die Höhe.

Was ich Ihnen damit sagen will?

Gehen Sie am 13. Sep­tem­ber wäh­len! Für eine Gesell­schaft, die nicht aus­grenzt, son­dern auch in Zukunft in all ihrer Viel­falt gut mit­ein­an­der lebt!

Orts‑, Stadt‑, Gemein­de­räte, Kreis­tag, Bürgermeister:innen, Landrät:in oder Land­rat – Sie haben das Recht, viele Kreuze zu set­zen.

Wäh­len Sie umsich­tig! – Oder las­sen Sie sich wäh­len!

Damit unsere Demo­kra­tie aus der Gefah­ren­zone kommt.


Im Schloss der Gra­fen zu Hoya

Blei­ben wir uns unse­rer Geschichte bewusst und bewah­ren wir his­to­ri­sche Orte: Wie im Schloss zu Hoya.

Ein öffent­li­ches Amt zu beklei­den, hat gele­gent­lich seine Vor­teile… Wie bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Land­schafts­ver­ban­des Weser-Hunte, durch die ich in den Genuss einer Vorab-Füh­rung durch das Gra­fen­schloss zu Hoya gekom­men bin.

2014 hat die Graf­schaft Hoya das Schloss in reich­lich maro­dem Zustand erwor­ben – nicht gewillt, solch einen geschichts­träch­ti­gen Schatz wei­ter ver­fal­len zu las­sen.

Dar­über, dass sol­che Ent­schei­dun­gen ange­sichts stän­dig knap­per kom­mu­na­ler Kas­sen nie­mals leicht­fer­tig getrof­fen wer­den, muss ich kaum ein Wort ver­lie­ren. Die Kraft­an­stren­gung hat sich aber gelohnt und ich ziehe mei­nen Hut vor allen, die Mut und Mühe auf sich genom­men haben, um dem Schloss zu neuem Glanz und Zweck zu ver­hel­fen!

Rund 13 Mil­lio­nen € sind in die Sanie­rung geflos­sen. Die­ses Geld ist es wert gewe­sen! Vom pracht­vol­len Saal über den Gewöl­be­kel­ler, von Museum und Tou­rist-Info bis zur Gas­tro­no­mie mit Weser­blick!

Es fehlt kaum mehr als ein paar Klei­nig­kei­ten. Und ich freue mich schon sehr auf mei­nen nächs­ten Besuch im Schloss – dann zur offi­zi­el­len Ein­wei­hung!