Unterwegs in Stöckse: Martin Franke lässt sich von Dr. Holger Spreen zeigen, was im Dorf geschaffen wurde und welche Pläne es noch gibt.
Unter­wegs in Stöckse: Mar­tin Franke lässt sich von Dr. Hol­ger Spreen zei­gen, was im Dorf geschaf­fen wurde und wel­che Pläne es noch gibt.

Quantensprung und Co. in Stöckse

Gefühlt ein gan­zes Dorf, das an sei­ner Ent­wick­lung mit­ar­bei­tet! Das muss Stöckse erst mal jemand nach­ma­chen. Schwer beein­druckt und mit größ­tem Respekt bin ich von der Rund­fahrt zurück­ge­kom­men, zu der mein Bür­ger­meis­ter­kol­lege Dr. Hol­ger Spreen mich ein­ge­la­den hatte.

Drei Sta­tio­nen und viele Infor­ma­tio­nen für einen mög­li­chen künf­ti­gen Land­rat hatte Stöck­ses Bür­ger­meis­ter für den gemein­sa­men Nach­mit­tag auf dem Plan.

✅ Wie ist der Stand der Dinge beim Ener­gie­park Stöckse, der mit Frei­flä­chen-PV der Ener­gie­wende unter die Arme grei­fen soll?

✅ Wie geht es voran mit dem Wunsch nach einem Rad­weg an der Kreis­straße 4?

✅ Das ewige Thema des ÖPNV auf dem Land – wes­halb die Samt­ge­meinde Steim­bke und somit auch Stöckse die Hand geho­ben haben, als der Land­kreis nach Wil­li­gen für ein Pilot­pro­jekt fragte.

✅ For­mal-tech­nisch wurde es außer­dem, als wir über das Regio­nale Raum­ord­nungs­pro­gramm spra­chen.

 

Was deut­lich gewor­den ist: Stöck­ses Gemein­de­rat ist nicht bange, wenn es darum geht, Dinge anzu­pa­cken.

 

Stöck­ses Vor­zei­ge­pro­jekte

 

Hol­ger Spreen war es aber auch ein Anlie­gen, mir zu zei­gen, wie mutig viele Einwohner:innen vor­an­ge­hen:

 

✅ Das Vor­zei­ge­pro­jekt in Stöckse ist sicher­lich das Ser­vice-Cen­ter: 20 senio­ren­ge­rechte Woh­nun­gen, dem­nächst ein Tante Enso-Super­markt und dazu noch die erste Arzt­pra­xis, die es jemals in Stöckse gab. „Ein Quan­ten­sprung!“, sagte mein Gast­ge­ber – ange­packt von Men­schen aus dem Dorf, von denen etli­che die Ver­wirk­li­chung mit einer Kapi­tal­ein­lage unter­stüt­zen. Nicht für die eigene Ren­dite, son­dern um das Dorf vor­an­zu­brin­gen.

✅ Ein ehe­ma­li­ges Fuß­ball­feld, das zum Hun­de­platz umfunk­tio­niert wor­den ist: Aus dem Vor­stand des Ver­eins „Hun­de­treff am Stein“ haben uns Heiko Schwert­fe­ger und Susanne Michels (natür­lich mit tie­ri­scher Beglei­tung durch Hün­din Cora) erwar­tet. Eigen­in­itia­tive und Durch­hal­te­ver­mö­gen haben auch sie bewie­sen. Mit tol­lem Ergeb­nis: Der Platz ist begehrt und hat ein Ein­zugs­ge­biet von rund 45 Kilo­me­tern. Ein gewis­ser Knack­punkt liegt noch im umgren­zen­den Wald, den der Ver­ein in sein Kon­zept ein­be­zieht. Die tem­po­rär gefun­dene Lösung muss noch in eine dau­er­hafte über­führt wer­den. Ansätze dazu haben wir schon dis­ku­tiert.

✅ Ihre Lei­den­schaft für Pferde, spe­zi­ell für Islän­der, leben Melissa und Julian San­der auf ihrem Gestüt Hestaholt in Stöck­ses Orts­teil Wen­den aus. Auch sie woll­ten mir berich­ten und zei­gen, was sie geschaf­fen haben, inklu­sive eini­ger Hür­den, die sie neh­men muss­ten. Wie etwa den lan­gen Weg zu einer Bau­ge­neh­mi­gung. Ein Anlie­gen, das auch Hol­ger Spreen an mich her­an­trug: Dafür Sorge zu tra­gen, dass pri­va­ten Inves­to­ren gehol­fen wird, statt zu ris­kie­ren, sie durch büro­kra­ti­sche Hür­den aus­zu­brem­sen.

 

Mein Ein­druck: Sa-gen-haft, was in einem Dorf mit gerade mal gut 1.200 Einwohner:innen zustande gebracht wer­den kann! Künf­tige Zusam­men­ar­beit wäre mir eine Freude und kon­struk­tive Hin­weise für die kom­men­den Auf­ga­ben sind immer will­kom­men!