Im Schloss der Gra­fen zu Hoya

Blei­ben wir uns unse­rer Geschichte bewusst und bewah­ren wir his­to­ri­sche Orte: Wie im Schloss zu Hoya.

Ein öffent­li­ches Amt zu beklei­den, hat gele­gent­lich seine Vor­teile… Wie bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Land­schafts­ver­ban­des Weser-Hunte, durch die ich in den Genuss einer Vorab-Füh­rung durch das Gra­fen­schloss zu Hoya gekom­men bin.

2014 hat die Graf­schaft Hoya das Schloss in reich­lich maro­dem Zustand erwor­ben – nicht gewillt, solch einen geschichts­träch­ti­gen Schatz wei­ter ver­fal­len zu las­sen.

Dar­über, dass sol­che Ent­schei­dun­gen ange­sichts stän­dig knap­per kom­mu­na­ler Kas­sen nie­mals leicht­fer­tig getrof­fen wer­den, muss ich kaum ein Wort ver­lie­ren. Die Kraft­an­stren­gung hat sich aber gelohnt und ich ziehe mei­nen Hut vor allen, die Mut und Mühe auf sich genom­men haben, um dem Schloss zu neuem Glanz und Zweck zu ver­hel­fen!

Rund 13 Mil­lio­nen € sind in die Sanie­rung geflos­sen. Die­ses Geld ist es wert gewe­sen! Vom pracht­vol­len Saal über den Gewöl­be­kel­ler, von Museum und Tou­rist-Info bis zur Gas­tro­no­mie mit Weser­blick!

Es fehlt kaum mehr als ein paar Klei­nig­kei­ten. Und ich freue mich schon sehr auf mei­nen nächs­ten Besuch im Schloss – dann zur offi­zi­el­len Ein­wei­hung!