
Zwei im Boot, einer nass: Martin Franke, Luca Özdemir und Jan Wendorf beim Fischerstechen in Nienburg.
Zwei blieben trocken…
Fast war ich enttäuscht, dass ich komplett trocken aus Nienburgs Hafenbecken gekommen bin. Wäre es doch meine Feuertaufe beim Fischerstechen gewesen. Erfrischend an einem warmen Sommertag…
So kam nur Nienburgs Bürgermeister Jan Wendorf in den Genuss. Der Dritte bei uns im Bunde beziehungsweise im Boot: Luca Özdemir ist sicherheitshalber gleich ins Boot gestürzt und blieb auch trocken. Dem erging es übrigens wie uns: der Rest seines Teams war irgendwo hängengeblieben (beispielsweise im Stau auf der Autobahn). Super, dass du mit uns starten mochtest, Luca!
Der Rest ist – jede Menge Spaß, allerdings ohne Sieg. Immerhin hatte uns Neptun höchstpersönlich aber willkommen geheißen.
Was das Fischerstechen ist?
Eine liebgewordene Tradition in Nienburg. Zwei Paddler und ein „Stecher“ mit gepolsterter Lanze treten gegen die Mannschaft eines ebenso gerüsteten Bootes an. Das Ziel: den Gegner in die Weser stoßen. Nicht ganz ernst gemeint, aber immer wieder zur Freude aller, die trocken am Rand des Hafenbeckens stehen.