Martin Franke zu Besuch in der Türkisch-Islamischen Gemeinde Nienburg.
Mar­tin Franke zu Besuch in der Tür­kisch-Isla­mi­schen Gemeinde Nien­burg.

Zu Besuch in Nienburgs Moscheegemeinde

Wie­der etwas dazu­ge­lernt! Die­ses Mal in Nien­burgs Tür­kisch-Isla­mi­scher Gemeinde nach dem Frei­tags­ge­bet. Dort­hin hatte mich Erdem Aydi­lek ein­ge­la­den – Mit­glied der Moschee­ge­meinde und einer der Kan­di­da­ten der SPD für den Stadt­rat Nien­burg und den Kreis­tag.
In der Tür­kei, berich­tete mir die Män­ner­runde, die mich ken­nen­ler­nen wollte, wer­den Land­räte nicht gewählt, son­dern vom Staat ein­ge­setzt. Kay­makam hei­ßen sie dort und sind staat­li­che Beamte, die das Land­rats­amt, das Kay­makam­lik, lei­ten.

Umso inter­es­sier­ter waren sie daran, noch genauer zu erfah­ren, wie das – sicher­lich nicht ganz ein­fa­che – Sys­tem der Kom­mu­nal­wah­len bei uns funk­tio­niert.

Fünf Wahl­zet­tel für Kreis­tag, Stadt- oder Gemein­de­rat, für Orts­rat, Bürgermeister:innen und Land­rat bezie­hungs­wiese Land­rä­tin. In der Wahl­ka­bine wird es sicher­lich für alle eine Her­aus­for­de­rung sein, über­all und in rich­ti­ger Anzahl alle Kreuze zu set­zen.

Der Lohn all der Mühe: Alle haben die Chance, mit­zu­be­stim­men, wer die Linie in den kom­men­den Jah­ren vor­ge­ben soll. Auch bei Landrat/Landrätin.

Bei tür­ki­schem Tee und mit tan­zen­den Der­wi­schen an der Wand haben wir dar­über debat­tiert. Ver­mut­lich habe nicht nur ich dazu­ge­lernt…

 

Danke für Ein­la­dung, Gast­freund­schaft und das offene Gespräch! Das kön­nen wir gerne wie­der­ho­len.