Mobiler auf dem Land!

Eines mei­ner vor­ran­gi­gen Ziele als Land­rat: Die Men­schen bei uns auf dem Land mobi­ler machen – und das mit alter­na­ti­ven Kon­zep­ten!

Doch was nützt die schönste Theo­rie, wenn sie nicht pra­xis­taug­lich ist? Also starte ich Selbst­ver­su­che, wie hier mit dem klei­nen Flit­zer, der seit Jah­res­be­ginn vor dem Reh­burg-Loc­cu­mer Rat­haus steht und von allen genutzt wer­den kann.

Ist Car­sha­ring eine brauch­bare Alter­na­tive zum eige­nen Pkw und feh­len­den Lini­en­bus­sen?

Ich gestehe: Ein wenig Über­win­dung hat es mich gekos­tet, die App her­un­ter­zu­la­den, meine Daten zu hin­ter­le­gen und den ers­ten Time-Slot zu buchen. Aber dann ging alles viel ein­fa­cher als gedacht und ich habe meine erste Spritz­tour durch den Land­kreis im gemie­te­ten Wagen genos­sen!

Wird die Car­sha­ring-Pro­be­phase in Reh­burg-Loc­cum gut genutzt, sol­len dem ers­ten wei­tere Fahr­zeuge fol­gen – viel­leicht sogar mit unter­schied­li­chen Stand­or­ten inner­halb der Stadt. Gute Erreich­bar­keit ist schließ­lich eine der wich­tigs­ten Vor­aus­set­zun­gen fürs Gelin­gen der Mobi­li­tät für alle. Alter­na­tiv oder ergän­zend stelle ich mir auch die wei­tere Ein­bin­dung von Bür­ger­bus­sen, Anruf-Sam­mel­ta­xis oder fle­xi­blen Bedien­for­men als Zubrin­ger zum ÖPNV vor. Bis hin zu der Fan­ta­sie, auto­nom fah­rende Cabs aus­zu­pro­bie­ren. Im Test­be­trieb gibt es die schon…

Warum nicht mal aus­pro­bie­ren!