Martin Franke (Mitte) will sich im Landkreis Nienburg dafür einsetzen, die Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien wie Wasserstoff konsequent im Auge zu behalten.
Mar­tin Franke (Mitte) will sich im Land­kreis Nien­burg dafür ein­set­zen, die Ein­satz­mög­lich­kei­ten erneu­er­ba­rer Ener­gien wie Was­ser­stoff kon­se­quent im Auge zu behal­ten.

“Heizen mit Wasserstoff ist wie Duschen mit Champagner?”

Das Zitat stammt von Ener­gie­öko­no­min Clau­dia Kem­fert – viel zu schade für den häus­li­chen Gebrauch, extrem teuer und inef­fi­zi­ent, impli­ziert sie. Aber stimmt das? Oder müs­sen wir das Thema brei­ter den­ken?
Das Thema Elek­tro­lyse als Ver­fah­rens­an­satz ver­folge ich als Bür­ger­meis­ter schon län­ger. Da passte es gut, dass das Was­ser­stoff­fo­rum Leine-Weser in Lie­be­nau Wege vom Poten­tial zur Pra­xis auf­ge­zeigt hat.

In Lie­be­nau waren in ers­ter Linie Hand­werk und Indus­trie ange­spro­chen. Aber auch Kom­mu­nen haben Poten­tiale – immer dann, wenn nicht nur der Was­ser­stoff, der bei der Elek­tro­lyse ent­steht, ver­wer­tet wer­den kann, son­dern auch die ent­ste­hende Wärme und der eben­falls ent­ste­hende Sau­er­stoff. Oder der Ein­satz von Was­ser­stoff als netz­dien­li­ches Spei­cher­me­dium für grün pro­du­zier­ten Strom?

Zukunfts­mu­sik? Nicht wirk­lich, das gibt’s näm­lich schon.

Auf­gabe für einen Land­rat? Unbe­dingt!

Den­ken wir wei­ter und ste­hen nicht still!